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Ihr Anwalt für Führerscheinrecht in Oberösterreich

Im Führerscheinrecht geht es anfänglich meist um etwas anderes: Um Lenkererhebungen und Geldstrafen. Ein rechtskräftiger Strafbescheid wegen Schnellfahrens, alkoholisiertes Fahrens etc. kann aber auch einen Führerscheinentzug und teure Nachschulungen zur Folge haben. Ratsam ist es daher, auch niedrige Geldstrafen nicht einfach zu bezahlen, weil ansonsten im darauffolgenden Führerscheinentzugsverfahren nicht mehr eingewendet werden kann, man sei nicht selbst gefahren, die Alkoholisierung sei niedriger gewesen etc.

Aber auch wenn Sie schon einen rechtskräftigen Entzugsbescheid erhalten haben: Unter bestimmten Umständen ist die Wiedererlangung des Führerscheins mit Auflagen möglich, etwa verkehrspsychologische Untersuchungen (VPU), amtsärztliche Gutachten oder regelmäßige Haar- bzw. Bluttests (CDT-Wert oder EtG-Wert). Unter Umständen kann eine Verringerung von Dauer oder Intensität der Auflagen erreicht oder die Lenkerberechtigung durch Teilnahme an einem Bewährungsprogramm vorzeitig zurückerlangt werden.

Da seit der Verwaltungsreform schon in zweiter Instanz Richter am Landesverwaltungsgericht Oberösterreich entscheiden, liegt mir als ehemaligem Zivil- und Strafrichter die Verfahrensführung auch in diesem Bereich. Verwaltungsverfahren sind aufgrund ihrer Amtswegigkeit einem Strafverfahren sehr ähnlich, sodass es auch aus diesem Grund nicht schadet, mühelos die Perspektive eines Entscheidungsorgans übernehmen zu können.

Ähnlich wie in gerichtlichen Strafverfahren, ist die erste Aussage auch in Verwaltungsstrafverfahren richtungweisend für den Verfahrensausgang. Deshalb rate ich auch hier zu einer frühzeitigen Kontaktaufnahme, um gemeinsam eine durchgängige Strategie entwickeln zu können.

Fälle und Informationen zum Thema Verkehrs- und Führerscheinrecht

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